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Produktionsvorschläge

Produktionsvorschläge unterstützen die Fertigungsplanung, indem sie automatisch den Produktionsbedarf ermitteln und Fertigungsmengen vorschlagen. Das Modul ist unter Produktion → Produktionsvorschläge erreichbar.

Berechnung

Prosoft berechnet den Produktionsvorschlag pro Artikel auf Basis folgender Größen:

Größe Beschreibung
Lagerbestand Aktueller Bestand in MRP-relevanten Lagern
Zugänge Bestellungen Bestellte, noch nicht gelieferte Mengen
Zugänge Produktion Mengen aus laufenden Produktionsaufträgen
Abgänge Produktion Materialverbrauch durch laufende Produktionsaufträge
Abgänge Aufträge Mengen aus offenen Verkaufsaufträgen
Meldebestand Meldebestand des Artikels (wird als Sicherheitspuffer abgezogen)

Die Vorschlagsmenge ergibt sich aus der Differenz zwischen Bedarf und Verfügbarkeit. Ist die Verfügbarkeit ausreichend, wird kein Vorschlag erzeugt.

Losgrößenanpassung

Die vorgeschlagene Menge wird automatisch angepasst:

  • Mindestproduktionsmenge: Vorschlag wird auf die Mindestmenge angehoben, wenn er darunter liegt
  • Schrittgröße: Vorschlag wird auf das nächste Vielfache der Schrittgröße aufgerundet
  • Maximalproduktionsmenge: Vorschlag wird auf die Maximalmenge begrenzt
  • Maximalbestand: Vorschlag wird so reduziert, dass der Maximalbestand nicht überschritten wird

Filter

Filter Beschreibung
Werk Nur Artikel des gewählten Werks
Artikelgruppe Einschränkung auf eine Artikelgruppe
Produktgruppe Einschränkung auf eine Produktgruppe
Warengruppe Einschränkung auf eine Warengruppe
Betrachtungszeitraum Anzahl Tage, für die der Bedarf vorausberechnet wird (Standard: 28 Tage)
Nur Vorschläge Nur Artikel anzeigen, bei denen ein Produktionsbedarf besteht

Produktionsaufträge erstellen

Die vorgeschlagene Menge kann vor der Umsetzung manuell angepasst werden. Über den Befehl Produktionsaufträge erstellen werden aus den ausgewählten Vorschlägen Fertigungsaufträge erzeugt. Dabei werden Stückliste und Arbeitsplan automatisch aus dem Artikelstamm übernommen.

Absatzplanung

Die Berechnung berücksichtigt auch die Absatzplanung. Geplante Verkaufsmengen für den aktuellen und nächsten Monat werden als zusätzlicher Bedarf einbezogen.