Oberflächensprache
Die Oberflächensprache bestimmt, in welcher Sprache Prosoft die Bedienoberfläche anzeigt. Sie wird am Benutzer hinterlegt und gilt damit an jedem Arbeitsplatz: Wer sich anmeldet, bekommt seine Sprache unabhängig davon, an welchem Rechner oder Terminal er steht und wer dort zuvor gearbeitet hat.
Die Oberflächensprache hat nichts mit der Belegsprache zu tun. Die Belegsprache steht als Stammdatum Sprache am Partner, am Beleg und am Artikel und steuert, in welcher Sprache Belege und Korrespondenz ausgegeben werden. Eine Änderung der Oberflächensprache wirkt sich auf Belege nicht aus.
Wo die Sprache hinterlegt wird
Zur Auswahl stehen Deutsch, Englisch, Polnisch und Türkisch. Bleibt das Feld leer, gilt Deutsch.
Es gibt zwei Wege, die Sprache zu setzen — beide schreiben denselben Wert am Benutzer:
Der Administrator hinterlegt sie in der Benutzerverwaltung unter Einstellungen → Benutzer im Feld Oberflächensprache des Reiters „Allgemein". Das ist der Weg für Mitarbeiter, die selbst keinen Zugang zu den Benutzer-Einstellungen haben — etwa Werker, die ausschließlich am Terminal arbeiten. Sie finden ihr Terminal dann ab der ersten Anmeldung in ihrer Sprache vor.
Der Benutzer setzt sie selbst — in der Anwendung, mit der er ohnehin arbeitet: im Windows-Client unter Einstellungen → Benutzer-Einstellungen, in der Web-Anwendung über den Sprachknopf in der Kopfzeile neben dem Hell-/Dunkel-Schalter oder in den Benutzer-Einstellungen im Benutzer-Menü, und am Terminal über den Sprachumschalter im Terminal-Menü.
Wichtig: Im Windows-Client ist nach einem Sprachwechsel eine Neuanmeldung erforderlich; die Anwendung fragt vor dem Speichern danach. Grund ist, dass auch Datums- und Zahlenformat an der Sprache hängen und einmalig beim Programmstart gesetzt werden.
Wann die Sprache greift
Der Anmeldebildschirm erscheint immer in Deutsch. Er trägt einen Sprachumschalter über die Sprachen, die die jeweilige Anwendung führt; diese Wahl wirkt sofort, wird aber nicht gespeichert. Nach einem Neustart steht wieder Deutsch. Damit trägt kein Gerät mehr eine eigene Sprache, und niemand erbt die Einstellung seines Vorgängers.
Ab der Anmeldung zeigt die Anwendung die Sprache des angemeldeten Benutzers. Beim Abmelden fällt sie auf Deutsch zurück — auch dann, wenn ein Terminal den Benutzer nach längerer Untätigkeit selbsttätig abmeldet. Ohne diesen Rückfall stünde ein geteiltes Terminal nach jedem Anwender in dessen Sprache da.
Ändert ein Administrator die Sprache eines gerade angemeldeten Benutzers, greift sie mit dessen nächster Anmeldung.
Welche Anwendung welche Sprache führt
Nicht jede Anwendung ist in alle vier Sprachen übersetzt. Führt eine Anwendung die Sprache des Benutzers nicht, zeigt sie Deutsch — sie weicht nicht auf eine andere Sprache aus.
| Anwendung | Sprachen |
|---|---|
| Windows-Client | Deutsch, Englisch |
| Web-Anwendung | Deutsch, Englisch |
| Produktionsansicht | Deutsch, Englisch, Polnisch, Türkisch |
| Zeiterfassungs-Terminal | Deutsch, Englisch |
| Betriebsdaten-Terminal | Deutsch, Englisch |
Ein Benutzer mit Polnisch oder Türkisch sieht die Produktionsansicht also in seiner Sprache und die übrigen Anwendungen auf Deutsch.
Hinweis für bestehende Installationen
Bis zu dieser Version wurde die Sprache je Gerät gespeichert. Diese Speicherung entfällt. Geräte, an denen bisher eine andere Sprache als Deutsch eingestellt war, starten nach dem Update auf Deutsch; die bisherige Einstellung wird nicht übernommen. Hinterlegen Sie die gewünschte Sprache stattdessen an den Benutzern, die an diesen Geräten arbeiten.
Wer eine Halle dauerhaft in einer anderen Sprache betreiben möchte, hinterlegt die Sprache also an den betreffenden Benutzern — eine gerätebezogene Spracheinstellung gibt es bewusst nicht mehr.