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Urlaubsantrag am Terminal

Am PZE- und am BDE-Terminal können Mitarbeiter ihren Resturlaub ablesen, Urlaub beantragen und den Stand ihrer Anträge einsehen — ohne einen Arbeitsplatzrechner. Der Antrag durchläuft dasselbe Freigabeverfahren wie ein Antrag aus dem Prosoft-Client; entschieden wird weiterhin ausschließlich dort.

Jeder Mitarbeiter sieht am Terminal ausschließlich seine eigenen Urlaubsdaten. Das gilt auch für den Resturlaub: Das Terminal ist ein geteiltes Gerät, an dem nacheinander viele Mitarbeiter stehen.

Resturlaub ablesen

Der Startbildschirm zeigt in der Kennzahlenspalte neben dem Stundensaldo den Resturlaub in Tagen. Der Wert ergibt sich aus dem Jahresanspruch zuzüglich des Vorjahresrests, abzüglich aller bereits gebuchten Abwesenheitstage des laufenden Kalenderjahres.

Wichtig: Ein gestellter Antrag verringert diese Zahl nicht. Ob ein Urlaubsantrag überhaupt Urlaubstage verbraucht, entscheidet erst der Freigeber mit der Wahl der Abwesenheitsart — der Resturlaub sinkt deshalb erst mit der Genehmigung.

Ein Tippen auf die Kennzahl öffnet den Urlaubsbereich. Alternativ führt die Schaltfläche Urlaub in der Kopfzeile dorthin; sie ist auf jeder Ansicht erreichbar.

Urlaub beantragen

Der Antrag entsteht in zwei Schritten. Die Reihenfolge ist verbindlich, weil der gewählte Urlaubsfreigabetyp bestimmt, wie viele Datumsangaben nötig sind.

Öffnen Sie den Urlaubsbereich und tippen Sie auf Urlaub beantragen.

Wählen Sie den Urlaubsfreigabetyp. Die verfügbaren Typen stehen als großflächige Schaltflächen; unter der Bezeichnung ist vermerkt, ob der Typ für einen einzelnen Tag oder für einen Zeitraum gilt.

Wählen Sie im Monatsraster den Zeitraum:

  • Bei einem Typ für einen einzelnen Tag genügt ein Tippen auf das gewünschte Datum.
  • Bei einem Typ für einen Zeitraum setzt das erste Tippen den Beginn, das zweite das Ende. Der gewählte Zeitraum wird zusammenhängend hervorgehoben. Ein weiteres Tippen beginnt eine neue Auswahl.

Tippen Sie auf Antrag stellen.

Der Antrag erhält den Status Offen und wird der ersten Freigabestufe vorgelegt. Vergangene Tage lassen sich nicht auswählen.

Welche Urlaubsfreigabetypen zur Auswahl stehen

Die Typen pflegt die Personalabteilung im Modul Urlaubsfreigabetypen. Archivierte Typen erscheinen am Terminal nicht. Welche Abwesenheitsart am Ende gebucht wird, legt erst der Freigeber fest — siehe Abwesenheiten.

Eigene Anträge einsehen

Der Urlaubsbereich listet alle eigenen Anträge mit Urlaubsfreigabetyp, Zeitraum und Status.

Status Beschreibung
Offen Der Antrag wurde eingereicht und wartet auf eine Entscheidung.
Genehmigt Der Antrag ist vollständig freigegeben. Die Abwesenheit wirkt auf das Arbeitszeitkonto.
Abgelehnt Der Antrag wurde abgelehnt. Die Begründung steht direkt in der Zeile.
Zurückgezogen Der Mitarbeiter hat den Antrag selbst zurückgenommen.

Bei einem abgelehnten Antrag zeigt die Zeile die Begründung der ablehnenden Freigabestufe, ohne dass der Antrag geöffnet werden muss.

Antragsdetails und Freigabeverlauf

Ein Tippen auf eine Antragszeile öffnet die Detailansicht. Sie zeigt neben den Antragsdaten den vollständigen Freigabeverlauf — je Stufe:

Angabe Beschreibung
Freigeber Der für diese Stufe zuständige Mitarbeiter.
Status Offen, genehmigt oder abgelehnt.
Entschieden am Zeitpunkt der Entscheidung. Leer, solange die Stufe offen ist.
Entschieden von Der Benutzer, der tatsächlich entschieden hat. Weicht vom Freigeber ab, wenn ersatzweise entschieden wurde — etwa durch die Personalabteilung bei abwesendem Vorgesetzten.
Anmerkung Begründung der Entscheidung. Bei einer Ablehnung ist sie Pflicht.

Antrag zurückziehen

Solange keine Freigabestufe entschieden hat, kann der Mitarbeiter seinen Antrag selbst zurücknehmen: Die Schaltfläche Zurückziehen steht dafür in der Antragszeile. Der Status wechselt auf Zurückgezogen, und die noch offenen Stufen werden geschlossen.

Hat bereits eine Stufe zugestimmt oder abgelehnt, ist das Zurückziehen gesperrt. Das Terminal nennt in diesem Fall den Grund in der Zeile — eine erteilte Zustimmung soll nicht stillschweigend verschwinden.

Geräte-Einstellungen

Beide Terminals passen Schriftgrößen und Bedienflächen an die physische Größe des angeschlossenen Bildschirms an. Ein 7-Zoll-Terminal und ein 19-Zoll-Terminal haben dieselbe Pixelbreite, aber sehr unterschiedliche Abmessungen — ohne diese Anpassung wären die Beschriftungen am kleineren Gerät nicht mehr lesbar.

Jede App ist für ihr übliches Gerät vorbelegt. Hängt im Betrieb ein abweichender Bildschirm, lässt sich das Gerät über Menü → Einstellungen → Gerät umstellen. Für ein nicht aufgeführtes Gerät wird Anderes Gerät gewählt und die Breite der aktiven Anzeigefläche in Millimetern eingetragen; sie ist am Gerät auszumessen oder dem Datenblatt zu entnehmen.

Wichtig: Die Terminals müssen als Kiosk in der nativen Auflösung des Bildschirms laufen, ohne zusätzliche Skalierung durch das Betriebssystem. Andernfalls stimmt der berechnete Maßstab nicht.

Im selben Dialog werden die automatische Abmeldung nach dem Ausstempeln und die Inaktivitätsdauer bis zur automatischen Abmeldung eingestellt. Alle Einstellungen gelten je Gerät.