Zeit- und Auftragsbuchung
Die Zeit- und Auftragsbuchung bringt die Buchungsoberfläche des BDE-Terminals als eigenen Bildschirm in den Client. Wer am Rechner arbeitet und trotzdem auf Aufträge bucht — Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Meister oder Montage mit eigenem Arbeitsplatz —, muss dafür nicht mehr an ein Terminal an der Wand laufen.
Es ist dieselbe Oberfläche wie am Gerät, nicht eine zweite: Buchungen aus dem Client und vom Terminal landen in denselben Daten, und wer am Terminal eingestempelt hat, sieht seine laufende Buchung im Client und kann sie dort beenden oder umbuchen. Ein Gerätewechsel mitten in der Schicht ist damit ausdrücklich möglich.
Zugang
Der Bildschirm liegt im Bereich Personal unter Persönliche Zeiterfassung und heißt Zeit- und Auftragsbuchung.
Wichtig: Nach einem Update ist der Bildschirm zunächst für niemanden sichtbar. Er hängt an einem eigenen Modulrecht, das ein Administrator zuerst einer Benutzergruppe zuweisen muss — üblicherweise denen, die am Arbeitsplatz auf Aufträge buchen sollen. Ob am Schreibtisch gebucht wird, ist eine betriebliche Entscheidung und keine Vorgabe des Programms.
Eine zweite Anmeldung findet nicht statt. Die Ansicht übernimmt die Anmeldung des Clients; Mandantenauswahl und PIN-Eingabe entfallen. Gebucht wird für den Mitarbeiter, der dem angemeldeten Benutzer zugeordnet ist — ein anderer ist nicht wählbar.
Buchen
Der Funktionsumfang entspricht dem des Terminals:
| Vorgang | Bedeutung |
|---|---|
| Kommen, Gehen, Pause | Die Anwesenheit des Arbeitstags, wie am Terminal. |
| Buchungstyp | Klassifiziert die laufende Zeit, etwa Büro oder Home Office (siehe Stempeltypen). |
| Allgemeine Tätigkeit | Bucht auf eine gewählte Kostenstelle, ohne Auftragsbezug. |
| Auftrag / Position wählen | Bucht die laufende Zeit auf einen freigegebenen Auftrag oder eine Auftragsposition. |
| Zuletzt gebucht | Schnellwahl der zuletzt bebuchten Aufträge — ein Klick bucht erneut darauf. |
| Gruppenbuchung | Zeit erst laufen lassen, danach auf mehrere Aufträge aufteilen (siehe Gruppenbuchung am BDE-Terminal). |
Die Seitenspalte zeigt Personalnummer und Namen, die Wochen- und Vortagsanwesenheit, den Beginn des laufenden Tages, den Saldo und den Resturlaub. Über die Zeile Resturlaub erreicht man den Urlaubsbereich und kann von dort Anträge einsehen und stellen. Das ist derselbe Vorgang wie unter Meine Urlaubsanträge — beide Wege schreiben in dasselbe Urlaubsverfahren.
Unterschiede zum Terminal an der Wand
Die Bedienelemente, die es nur wegen des Wandgeräts gibt, erscheinen im Client nicht:
- Kein Abmelden-Knopf und keine automatische Abmeldung nach Inaktivität. Am Wandgerät sorgen beide dafür, dass nicht der nächste Mitarbeiter auf das Konto des vorherigen bucht. Im Client wäre es die Anmeldung des Anwenders selbst, die dabei beendet würde — wer sich zwei Minuten abwendet, fände sich sonst aus Prosoft abgemeldet vor. Die Ansicht endet, wenn der Client beendet wird.
- Keine Geräte-Einstellungen. Geräteprofil und Anzeige-Maßstab beantworten Fragen des Wandgeräts; Fenstergröße und Bedienung gibt im Client der Client vor.
- Keine Bildschirmtastatur. Am Arbeitsplatz steht eine echte Tastatur davor.
Die Ansicht ist auf Maus und Tastatur ausgelegt und übernimmt Hell/Dunkel und Sprache aus dem Client.
Wichtig: Die Terminals an der Wand ändern sich dadurch nicht. Anmeldung, Abmelden, automatische Abmeldung und Geräteprofil bleiben dort unverändert.
Wenn nicht gebucht werden kann
Statt eines Buchungsschirms mit abgeblendeten Schaltflächen erscheint ein Hinweis mit der Ursache:
| Hinweis | Ursache und Abhilfe |
|---|---|
| Dem angemeldeten Benutzer ist kein Mitarbeiter zugewiesen. | Der Benutzer ist keinem Mitarbeiter zugeordnet — typisch bei System-, Administrations- und Prüfzugängen. Die Zuordnung wird im Benutzer über die Personalnummer gepflegt. |
| Dem Mitarbeiter ist kein Arbeitszeitmodell zugewiesen. | Der Mitarbeiter hat kein Arbeitszeitmodell (siehe Arbeitszeitmodelle). Ohne Modell ist keine Zeiterfassung möglich — dieselbe Meldung erscheint bei der Anmeldung am Terminal. |
Darüber hinaus gelten dieselben Voraussetzungen wie am Terminal: Der Mitarbeiter braucht eine Kostenstelle, eine Abteilung und eine aktive Einschreibung in die Personalzeiterfassung (siehe Einschreibung).